Projekt Montenegro
Straßenhunde, Notfälle und Welpen – dort, wo Hilfe fehlt
In Montenegro gibt es für Straßen- und Notfalltiere kaum wirksame Strukturen. Was für uns „nur noch ein Problem irgendwo weit weg“ klingt, bedeutet vor Ort etwas ganz anderes: Hunde leiden täglich, finden selten medizinische Hilfe, überleben oft nur kurz – und immer wieder sind es Welpen, die viel zu früh lernen müssen, wie sich Hunger und Angst anfühlen.
Hunderte Tiere sind auf der Straße. Alte, verletzte Hunde. Notfälle, die sofort versorgt werden müssten. Und mitten darin: Welpen, ohne Eltern, ohne Schutz, ohne Chance – wenn niemand hinsieht und niemand handelt.
Unsere Antwort: Rettung, medizinische Versorgung, sichere Übergänge
Wir von Arcona Arche e.V. arbeiten vor Ort mit einem Team, das genau dort ansetzt, wo es am dringendsten ist: bei den Tieren, die keine Zeit haben. Aktuell betreuen wir rund 60 Hunde, darunter etwa 30 Welpen, die ohne unsere Hilfe kaum überleben könnten.
Damit die Hilfe nicht nur „irgendwie“ passiert, haben wir bereits Verträge mit zwei Tierheimen abgeschlossen und eine Tierklinik für die medizinische Versorgung gefunden. Bisher wurden bereits 150 Hunde kastriert – das ist ein wichtiger Schritt, um weiteres Leid langfristig zu reduzieren. Gleichzeitig planen wir den ersten Transport, damit Tiere in sichere Strukturen kommen.
Das Team in Montenegro
Angela
Ehrenamtliche Mitarbeitende im Tierheim
Swetlana
Ehrenamtliche Mitarbeitende im Tierheim
Natalia
Ehrenamtliche Mitarbeitende im Tierheim
Valeria
Ehrenamtliche Mitarbeitende im Tierheim
Was jetzt dringend gebraucht wird
Damit wir die Tiere weiter versorgen können, braucht es jetzt verlässliche finanzielle Unterstützung. Konkret benötigen wir Mittel für:
- Futter, damit die Hunde überhaupt Kraft haben zu überleben
- Medizinische Versorgung, inklusive Untersuchungen, Behandlungen und Medikamenten
- Pflegestellenkosten, weil Unterbringung vor Ort teuer und nicht immer verfügbar ist
- Transportkosten, um Tiere sicher weiterzubringen – dorthin, wo sie echte Zukunft haben
- Ein eigenes Zentrum in Montenegro: Damit Rettung nicht jedes Mal bei Null beginnt
Langfristig wollen wir die Situation stabilisieren. Dafür planen wir einen eigenen zentralen Standort – ein Grundstück bzw. eine geeignete Miete. Mit einem eigenen Zentrum können wir Hunde langfristig unterbringen und versorgen, Rettungen schneller organisieren und die Abhängigkeit von teuren, privaten Unterbringungen reduzieren.
Das ist der Weg, um nicht nur einzelne Tiere zu retten, sondern wirklich Strukturen aufzubauen: damit Hilfe planbar wird und noch mehr Leben gerettet werden können.
Wir suchen auch Menschen in Deutschland, die mittragen
Hilfe endet nicht am Rand der eigenen Landesgrenze. Wir suchen aktive Unterstützerinnen und Unterstützer in Deutschland für:
- Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit
- Vermittlung, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
- Betreuung von Interessenten
- Pflegestellen, die zeitweise Hunde aufnehmen können
- Reisebereite Helferinnen/Helfer, die Einsätze vor Ort begleiten
Jede Spende zählt – und jede Rolle ist wichtig
Wenn du spendest, bekommen Hunde Futter und Medizin. Wenn du vermittelst oder öffentlich machst, findet ein gerettetes Tier schneller ein Zuhause. Wenn du Pflegestelle wirst, gibst du den Hunden die Chance, aus Angst wieder Vertrauen zu lernen.
Mit eurer Unterstützung können wir in Montenegro Leben retten, Leid reduzieren und Schritt für Schritt mehr Tieren eine sichere Zukunft ermöglichen.